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Aufbau
Jedes Über-Thema besitzt eine eigene Seite mit Definitionen, Beispiel, Merksätzen und Mini-Check.
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Prüfungstipp
Begriffe nicht nur auswendig lernen, sondern immer auf eine berufliche Situation anwenden.
Aktualität
Beitragssätze, Freibeträge, Mindestlohn und Grenzwerte jährlich prüfen und mit einem Bezugsjahr kennzeichnen.
- Definition lesen.
- Praxisbeispiel erklären.
- Merksätze abdecken und wiederholen.
- Mini-Check ohne Hilfe beantworten.
1. Ausbildung, Umschulung und IHK
Warum ist dieses Thema wichtig?
Bevor jemand einen anerkannten Beruf ausüben kann, muss geklärt sein, welche Kompetenzen vermittelt werden, wer die Qualität kontrolliert und nach welchen Regeln geprüft wird. Genau deshalb sind Ausbildung, Umschulung und die Rolle der IHK wichtige Grundlagen. Sie erklären, warum die Qualifizierung nicht nur aus Unterricht besteht, sondern aus einem verbindlich geregelten Zusammenspiel von Theorie, Praxis und Prüfung.
Herleitung und Zusammenhang
Ausgangspunkt ist die berufliche Handlungsfähigkeit. Eine Person soll berufliche Aufgaben nicht nur kennen, sondern selbstständig planen, durchführen und kontrollieren können. Daraus ergibt sich die Aufteilung: Der Bildungsträger vermittelt systematisch Wissen, der Praktikumsbetrieb schafft reale berufliche Situationen und die IHK stellt durch einheitliche Prüfungen fest, ob die geforderten Kompetenzen erreicht wurden.
Wichtige Begriffe
Berufsausbildung
Eine Berufsausbildung vermittelt die berufliche Handlungsfähigkeit für eine qualifizierte berufliche Tätigkeit.
Umschulung
Eine Umschulung befähigt zu einer neuen beruflichen Tätigkeit. Sie richtet sich häufig an Erwachsene mit Berufserfahrung oder notwendiger beruflicher Neuorientierung.
Ausbildungsordnung
Rechtliche Grundlage eines anerkannten Ausbildungsberufs. Sie enthält Berufsbezeichnung, Dauer, Berufsbild, Ausbildungsrahmenplan und Prüfungsanforderungen.
IHK
Die Industrie- und Handelskammer organisiert unter anderem Prüfungen, überwacht Ausbildungsverhältnisse und stellt Prüfungszeugnisse aus.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Umschüler kennt die Theorie zur Netzwerkkonfiguration, hat aber noch nie selbst einen Switch eingerichtet. Im Praktikumsbetrieb wendet er das Wissen an, dokumentiert seine Arbeit und reflektiert Fehler. In der Abschlussprüfung muss er anschließend zeigen, dass er eine berufliche Aufgabe selbstständig bearbeiten und begründen kann.
- Ausbildungsrahmenplan = betriebliche Perspektive.
- Rahmenlehrplan = schulische Perspektive.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Besonders §§ 1, 4–5, 58–63 und 71: Ziele der Berufsbildung, Ausbildungsordnung, Umschulung und zuständige Stellen.
www.gesetze-im-internet.deAusbildungsberufsbild, Fachrichtungen und Prüfungsanforderungen für Fachinformatiker/innen.
www.gesetze-im-internet.dePraxisnahe Erläuterungen zur Ausbildungsordnung, zu Berufsbildpositionen und Prüfungen.
www.bibb.deInformationen zu Rahmenbedingungen und möglichen Förderungen einer Umschulung.
www.arbeitsagentur.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
2. Arbeitsvertrag
Warum ist dieses Thema wichtig?
Der Arbeitsvertrag bildet die rechtliche Grundlage des späteren Berufsalltags. Er legt fest, welche Leistung erwartet wird, welche Vergütung gezahlt wird und welche weiteren Rechte und Pflichten gelten. Für Beschäftigte ist das besonders wichtig, weil viele Konflikte am Arbeitsplatz darauf beruhen, dass Vertragsinhalte unklar sind oder Pflichten falsch eingeschätzt werden.
Herleitung und Zusammenhang
Ein Arbeitsverhältnis funktioniert als gegenseitiger Austausch: Der Arbeitnehmer stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung, der Arbeitgeber zahlt dafür die vereinbarte Vergütung. Aus diesem Grund entstehen Hauptpflichten. Damit die Zusammenarbeit zuverlässig funktioniert, kommen Nebenpflichten hinzu, beispielsweise Sorgfalt, Verschwiegenheit, Fürsorge und Datenschutz.
Wichtige Begriffe
Arbeitsvertrag
Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer schuldet die vereinbarte Arbeitsleistung, der Arbeitgeber die Vergütung.
Hauptpflicht
Die zentrale Vertragspflicht. Beim Arbeitnehmer ist dies die Arbeitsleistung, beim Arbeitgeber die Vergütungszahlung.
Nebenpflicht
Zusätzliche Rücksichtnahme- und Schutzpflichten, etwa Verschwiegenheit, Sorgfalt, Fürsorge und Datenschutz.
Weisungsrecht
Recht des Arbeitgebers, Inhalt, Ort und Zeit der Arbeit näher zu bestimmen, soweit Vertrag, Gesetz oder Vereinbarungen nichts anderes festlegen.
Praxisbeispiel / Situation
Eine Fachinformatikerin wird als Systemadministratorin eingestellt. Der Arbeitgeber darf ihr konkrete Administrationsaufgaben zuweisen. Soll sie dauerhaft im Lager arbeiten, muss geprüft werden, ob dies noch von der vereinbarten Tätigkeit gedeckt ist.
- Probezeit und Befristung sind nicht dasselbe.
- Arbeitsverträge sollten Tätigkeit, Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub und Kündigungsfristen regeln.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Besonders § 611a zum Arbeitsvertrag sowie §§ 241 und 242 zu Pflichten und Rücksichtnahme.
www.gesetze-im-internet.deRecht des Arbeitgebers, Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung näher zu bestimmen.
www.gesetze-im-internet.deRegelt, welche wesentlichen Arbeitsbedingungen dokumentiert werden müssen.
www.gesetze-im-internet.deOffizielle Einstiegsseite zu arbeitsrechtlichen Regelungen und weiterführenden Informationen.
www.bmas.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
3. Probezeit, Befristung und Urlaub
Warum ist dieses Thema wichtig?
Am Anfang eines Arbeitsverhältnisses bestehen häufig Unsicherheiten: Passt die Tätigkeit? Ist die Zusammenarbeit langfristig geplant? Welche Ansprüche bestehen bereits? Probezeit, Befristung und Urlaub regeln unterschiedliche Fragen, werden aber oft miteinander verwechselt.
Herleitung und Zusammenhang
Die Probezeit beschreibt eine Erprobungsphase. Die Befristung bestimmt dagegen, ob und wann das Arbeitsverhältnis endet. Der Urlaubsanspruch dient der Erholung und besteht unabhängig davon, ob ein Vertrag befristet oder unbefristet ist. Deshalb müssen diese Begriffe getrennt betrachtet werden.
Wichtige Begriffe
Probezeit
Vereinbarte Anfangsphase, in der beide Seiten prüfen, ob die Zusammenarbeit passt.
Befristung
Ein Arbeitsvertrag endet zu einem festgelegten Zeitpunkt oder mit Erreichen eines vereinbarten Zwecks.
Zeitbefristung
Das Vertragsende ist durch ein Datum bestimmt.
Zweckbefristung
Der Vertrag endet, wenn ein bestimmter Zweck erreicht wurde.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Beschäftigter erhält einen auf zwölf Monate befristeten Vertrag mit sechs Monaten Probezeit. Der Vertrag endet nach zwölf Monaten automatisch, sofern keine Verlängerung vereinbart wird. Die Probezeit betrifft nur die Anfangsphase und mögliche verkürzte Kündigungsfristen.
- Auch in der Probezeit gelten Arbeitnehmerrechte.
- Ein befristeter Vertrag endet grundsätzlich durch Fristablauf.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Besonders §§ 14–17 zu Befristung, Ende und gerichtlicher Überprüfung.
www.gesetze-im-internet.deEnthält auch die verkürzte Kündigungsfrist während einer vereinbarten Probezeit.
www.gesetze-im-internet.deGesetzliche Grundlagen zu Mindesturlaub, Wartezeit und Übertragung.
www.gesetze-im-internet.deSonderregelung zur Probezeit in einem Berufsausbildungsverhältnis.
www.gesetze-im-internet.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
4. Abmahnung und Kündigung
Warum ist dieses Thema wichtig?
Arbeitsverhältnisse können belastet werden, wenn Pflichten verletzt werden oder Arbeitsplätze wegfallen. Abmahnung und Kündigung sind zentrale arbeitsrechtliche Instrumente, weil sie über den Fortbestand eines Arbeitsverhältnisses entscheiden können.
Herleitung und Zusammenhang
Eine Abmahnung soll Fehlverhalten deutlich benennen und eine Verhaltensänderung ermöglichen. Eine Kündigung beendet dagegen das Arbeitsverhältnis. Welche Kündigungsart passt, hängt davon ab, ob die Ursache im Verhalten, in der Person oder im Betrieb liegt.
Wichtige Begriffe
Abmahnung
Formelle Beanstandung eines vertragswidrigen Verhaltens mit Dokumentations-, Rüge- und Warnfunktion.
Ordentliche Kündigung
Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter Einhaltung einer Kündigungsfrist.
Außerordentliche Kündigung
Beendigung ohne normale Kündigungsfrist aus wichtigem Grund.
Empfangsbedürftige Willenserklärung
Eine Erklärung wird grundsätzlich erst wirksam, wenn sie der anderen Partei zugeht.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Mitarbeiter installiert trotz ausdrücklichen Verbots private Software auf einem Unternehmensserver. Nach einer Abmahnung wiederholt er das Verhalten. Nun kann eine verhaltensbedingte Kündigung in Betracht kommen, weil er sein Verhalten steuern konnte und bereits gewarnt wurde.
- Nicht jede Kündigung setzt eine Abmahnung voraus.
- Kündigungen von Arbeitsverhältnissen müssen grundsätzlich schriftlich erfolgen.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Kündigung und Aufhebungsvertrag bedürfen der Schriftform; elektronische Form ist ausgeschlossen.
www.gesetze-im-internet.deVoraussetzungen und Frist für eine Kündigung aus wichtigem Grund.
www.gesetze-im-internet.deGrundlagen des allgemeinen Kündigungsschutzes und der sozialen Rechtfertigung.
www.gesetze-im-internet.deVerständliche Übersicht zu Kündigung, Kündigungsschutz und Kündigungsschutzklage.
www.bmas.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
5. Mitbestimmung und Tarifrecht
Warum ist dieses Thema wichtig?
Arbeitsbedingungen werden nicht nur zwischen einzelnen Beschäftigten und dem Arbeitgeber ausgehandelt. Viele Regelungen entstehen kollektiv. Betriebsrat, Gewerkschaften und Tarifverträge sorgen dafür, dass Arbeitnehmerinteressen gebündelt vertreten werden.
Herleitung und Zusammenhang
Im Betrieb vertritt der Betriebsrat die Belegschaft gegenüber dem Arbeitgeber. Auf überbetrieblicher Ebene handeln Gewerkschaften mit Arbeitgeberverbänden oder einzelnen Arbeitgebern Tarifverträge aus. Dadurch entstehen unterschiedliche Regelungsebenen.
Wichtige Begriffe
Betriebsrat
Gewählte Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Betrieb.
JAV
Jugend- und Auszubildendenvertretung; vertritt insbesondere Jugendliche und Auszubildende.
Gewerkschaft
Vereinigung von Arbeitnehmern zur Vertretung gemeinsamer Interessen.
Tarifvertrag
Vereinbarung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberseite über Arbeitsbedingungen.
Betriebsvereinbarung
Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat für betriebliche Regelungen.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Unternehmen möchte eine neue digitale Zeiterfassung einführen. Da damit Arbeitsverhalten erfasst wird, kann der Betriebsrat mitbestimmen. Die grundsätzliche Wochenarbeitszeit kann dagegen bereits durch einen Tarifvertrag geregelt sein.
- Tarifvertrag: Gewerkschaft + Arbeitgeberseite.
- Betriebsvereinbarung: Betriebsrat + Arbeitgeber.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Besonders §§ 1, 60–70, 77 und 87 zu Betriebsrat, JAV, Betriebsvereinbarung und Mitbestimmung.
www.gesetze-im-internet.deKonkrete Mitbestimmungsfelder wie Arbeitszeit, betriebliche Ordnung und technische Überwachung.
www.gesetze-im-internet.deRechtsgrundlage für Tarifverträge, Tarifparteien und Tarifbindung.
www.gesetze-im-internet.deOffizielle Erläuterungen zum deutschen Tarifsystem.
www.bmas.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
6. Sozialstaat und Sozialversicherung
Warum ist dieses Thema wichtig?
Menschen können durch Krankheit, Arbeitslosigkeit, Alter oder Pflegebedürftigkeit in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Sozialstaat soll verhindern, dass solche Risiken unmittelbar zur Existenzgefährdung führen.
Herleitung und Zusammenhang
Nicht jede staatliche Leistung beruht auf demselben Prinzip. Versicherungsleistungen setzen meist Beiträge voraus. Versorgungsleistungen beruhen auf besonderen Ansprüchen. Fürsorgeleistungen greifen ein, wenn Menschen ihren Lebensunterhalt nicht selbst sichern können.
Wichtige Begriffe
Sozialstaat
Staat, der soziale Sicherheit und sozialen Ausgleich gewährleistet.
Versicherungsprinzip
Leistungen beruhen auf vorherigen Beiträgen oder Versicherungszeiten.
Versorgungsprinzip
Leistungen beruhen auf einem besonderen Anspruch oder Dienst.
Fürsorgeprinzip
Leistungen werden bei Hilfebedürftigkeit gewährt.
Praxisbeispiel / Situation
Eine Person verliert ihren Arbeitsplatz. Hat sie zuvor ausreichend Beiträge gezahlt, kann Arbeitslosengeld als Versicherungsleistung entstehen. Reicht dieses nicht oder besteht kein Anspruch, können andere staatliche Hilfen nach dem Fürsorgeprinzip relevant werden.
- Versicherung = Beiträge.
- Versorgung = besonderer Anspruch.
- Fürsorge = Hilfebedürftigkeit.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Allgemeine Aufgaben, soziale Rechte und Grundsätze des Sozialrechts.
www.gesetze-im-internet.deGemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung.
www.gesetze-im-internet.deÜberblick über das System der sozialen Sicherung.
www.bmas.deVerständliche Einordnung von Sozialstaat und sozialer Sicherung.
www.bpb.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
7. Die fünf Sozialversicherungen
Warum ist dieses Thema wichtig?
Die fünf Sozialversicherungen verteilen zentrale Lebensrisiken auf die Gemeinschaft. Für Arbeitnehmer ist es wichtig zu wissen, welche Versicherung in welcher Situation zuständig ist.
Herleitung und Zusammenhang
Jede Versicherung deckt einen anderen Risikobereich ab: Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Alter oder Erwerbsminderung, Arbeitslosigkeit sowie Arbeits- und Wegeunfälle. Die Zuständigkeit ergibt sich also aus der Ursache des Problems.
Wichtige Begriffe
Krankenversicherung
Sichert insbesondere Behandlungskosten und weitere Krankheitsleistungen ab.
Pflegeversicherung
Unterstützt bei Pflegebedürftigkeit; sie ist regelmäßig nur eine Teilabsicherung.
Rentenversicherung
Sichert Alter, Erwerbsminderung und Hinterbliebene ab und finanziert Rehabilitation.
Arbeitslosenversicherung
Finanziert unter anderem Arbeitslosengeld, Vermittlung und Weiterbildungsförderung.
Unfallversicherung
Sichert Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und anerkannte Berufskrankheiten ab.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Fachinformatiker verletzt sich beim Einbau eines Servers im Kundenbetrieb. Da der Unfall während einer beruflichen Tätigkeit geschieht, ist grundsätzlich die gesetzliche Unfallversicherung zuständig.
- Die Unfallversicherung wird grundsätzlich durch Arbeitgeberbeiträge finanziert.
- Beitragssätze und Grenzwerte immer mit Jahresangabe verwenden.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Gesetzliche Grundlagen der Krankenversicherung.
www.gesetze-im-internet.deGesetzliche Grundlagen zu Rente und Rehabilitation.
www.gesetze-im-internet.deArbeitsunfälle, Wegeunfälle, Berufskrankheiten und Leistungen.
www.gesetze-im-internet.deGesetzliche Grundlagen der sozialen Pflegeversicherung.
www.gesetze-im-internet.deArbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld, Vermittlung und Weiterbildung.
www.gesetze-im-internet.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
8. Entgeltabrechnung
Warum ist dieses Thema wichtig?
Das vereinbarte Gehalt ist nicht identisch mit dem Betrag, der auf dem Konto ankommt. Eine Entgeltabrechnung macht sichtbar, wie aus dem Bruttoentgelt das Nettoentgelt und schließlich der Auszahlungsbetrag entstehen.
Herleitung und Zusammenhang
Vom Brutto werden Steuern und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung abgezogen. Danach können weitere Posten hinzukommen oder abgezogen werden. Deshalb können Nettoentgelt und Auszahlungsbetrag voneinander abweichen.
Wichtige Begriffe
Bruttoentgelt
Entgelt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.
Nettoentgelt
Entgelt nach gesetzlichen Abzügen.
Auszahlungsbetrag
Betrag, der tatsächlich überwiesen wird; er kann vom Nettoentgelt abweichen.
Lohnsteuer
Erhebungsform der Einkommensteuer bei abhängig Beschäftigten.
Geldwerter Vorteil
Nicht direkt als Geld ausgezahlter wirtschaftlicher Vorteil des Arbeitnehmers.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Arbeitnehmer erhält zusätzlich einen privat nutzbaren Dienstwagen. Dieser kann als geldwerter Vorteil berücksichtigt werden und verändert dadurch die steuerliche Berechnung.
- Netto ist nicht immer gleich Auszahlungsbetrag.
- Steuerklassen beeinflussen vor allem den laufenden Lohnsteuerabzug.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Abrechnung des Arbeitsentgelts.
www.gesetze-im-internet.deBesonders §§ 38–42g zum Lohnsteuerabzug.
www.gesetze-im-internet.deAktuelle Informationen, Schreiben und Hinweise zur Lohnsteuer.
www.bundesfinanzministerium.deAktuelle Beitragssätze, Grenzen und Rechengrößen; immer das jeweilige Jahr beachten.
www.bmas.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
9. Bedürfnisse, Bedarf und Nachfrage
Warum ist dieses Thema wichtig?
Wirtschaft beginnt mit Bedürfnissen. Menschen und Unternehmen empfinden einen Mangel und suchen nach einer Lösung. Erst wenn finanzielle Mittel vorhanden sind und tatsächlich am Markt gehandelt wird, entsteht Nachfrage.
Herleitung und Zusammenhang
Ein Bedürfnis ist zunächst nur ein Wunsch. Wird es durch Kaufkraft konkret, entsteht Bedarf. Tritt dieser Bedarf am Markt auf, wird er zur Nachfrage. Diese Abfolge erklärt, warum nicht jeder Wunsch automatisch zu einem Kauf führt.
Wichtige Begriffe
Bedürfnis
Empfinden eines Mangels mit dem Wunsch, diesen zu beseitigen.
Bedarf
Ein Bedürfnis, das mit Kaufkraft ausgestattet ist.
Nachfrage
Bedarf, der tatsächlich am Markt wirksam wird.
Wirtschaftliches Gut
Knappes Gut, das deshalb einen Preis besitzt.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Unternehmen möchte seine Daten besser sichern. Solange kein Budget vorhanden ist, besteht nur ein Bedürfnis. Mit einem genehmigten Budget entsteht Bedarf. Sobald Angebote eingeholt werden, wird daraus Nachfrage.
- Bedürfnis + Kaufkraft = Bedarf.
- Bedarf am Markt = Nachfrage.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Nachschlagewerk zu Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage, Gütern und weiteren Wirtschaftsbegriffen.
www.bpb.deGrundlagenartikel und Unterrichtsmaterialien zu wirtschaftlichen Zusammenhängen.
www.bpb.deAnschauliche Erklärungen und Beispiele für den Unterricht.
www.planet-schule.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
10. Ökonomisches Prinzip und Kennzahlen
Warum ist dieses Thema wichtig?
Unternehmen verfügen nur über begrenzte Zeit, Geld und Personal. Deshalb müssen sie entscheiden, wie Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden.
Herleitung und Zusammenhang
Beim Minimalprinzip steht das Ziel fest und der Aufwand soll möglichst gering sein. Beim Maximalprinzip steht der Einsatz fest und das Ergebnis soll möglichst groß werden. Kennzahlen helfen anschließend zu beurteilen, ob der Einsatz erfolgreich war.
Wichtige Begriffe
Minimalprinzip
Ein festgelegtes Ziel soll mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht werden.
Maximalprinzip
Mit festgelegtem Mitteleinsatz soll ein möglichst großes Ergebnis erreicht werden.
Produktivität
Mengenmäßiges Verhältnis von Ergebnis zu Einsatz.
Wirtschaftlichkeit
Verhältnis von Leistung oder Ertrag zu Aufwand oder Kosten.
Rentabilität
Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
Praxisbeispiel / Situation
Ein Unternehmen benötigt eine festgelegte Backup-Kapazität und sucht die günstigste geeignete Lösung. Das ist das Minimalprinzip. Bei einem festen Budget die leistungsfähigste Lösung zu beschaffen, wäre das Maximalprinzip.
- Beim Minimalprinzip ist das Ziel fest.
- Beim Maximalprinzip ist der Mitteleinsatz fest.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Definitionen zu ökonomischem Prinzip, Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität.
www.bpb.deVertiefende betriebswirtschaftliche Definition und Einordnung.
wirtschaftslexikon.gabler.deÜber die Suche der zuständigen IHK finden sich Merkblätter und Prüfungsmaterialien zu Kennzahlen.
www.ihk.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
11. Markt, Preisbildung und Marktformen
Warum ist dieses Thema wichtig?
Preise entstehen nicht zufällig. Sie werden durch Angebot, Nachfrage und Wettbewerb beeinflusst. Wer Märkte verstehen möchte, muss daher beobachten, wie viele Anbieter und Nachfrager vorhanden sind und wie knapp ein Gut ist.
Herleitung und Zusammenhang
Trifft eine hohe Nachfrage auf ein knappes Angebot, steigt der Preis tendenziell. Ist das Angebot größer als die Nachfrage, geraten Anbieter stärker unter Preisdruck. Die Marktform zeigt zusätzlich, wie viel Wettbewerb besteht.
Wichtige Begriffe
Angebot
Menge an Gütern oder Dienstleistungen, die Anbieter verkaufen möchten.
Nachfrage
Menge, die Nachfrager kaufen möchten.
Gleichgewichtspreis
Preis, bei dem angebotene und nachgefragte Menge übereinstimmen.
Polypol
Viele Anbieter treffen auf viele Nachfrager.
Oligopol
Wenige Anbieter beherrschen einen Markt.
Monopol
Ein Anbieter trifft auf viele Nachfrager.
Praxisbeispiel / Situation
Fällt ein großer Chiphersteller aus, sinkt das Angebot. Bleibt die Nachfrage gleich, können Preise steigen und Lieferzeiten länger werden.
- Angebotsüberhang führt tendenziell zu Preisdruck nach unten.
- Nachfrageüberhang führt tendenziell zu Preisdruck nach oben.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Nachschlagen von Angebot, Nachfrage, Gleichgewichtspreis und Marktformen.
www.bpb.deHintergrundtexte zu Märkten, Wettbewerb und Wirtschaftssystemen.
www.bpb.deOffizielle Informationen zu Wettbewerb, Kartellen, Marktmacht und Fusionskontrolle.
www.bundeskartellamt.deZentrale gesetzliche Grundlage des deutschen Wettbewerbsrechts.
www.gesetze-im-internet.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
12. Unternehmen und Unternehmensziele
Warum ist dieses Thema wichtig?
Unternehmen verfolgen nicht nur ein einziges Ziel. Neben Gewinn und Wachstum spielen Beschäftigung, Qualität, Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit eine Rolle.
Herleitung und Zusammenhang
Da Ziele gleichzeitig verfolgt werden, entstehen Beziehungen zwischen ihnen. Unterstützen sie sich, liegt Zielharmonie vor. Behindern sie sich, entsteht ein Zielkonflikt.
Wichtige Begriffe
Unternehmen
Wirtschaftliche Einheit, die Güter oder Dienstleistungen anbietet.
Betrieb
Organisatorische Einheit, in der Leistungen erstellt werden.
Firma
Name, unter dem ein Kaufmann oder Unternehmen auftritt.
Zielharmonie
Ein Ziel unterstützt ein anderes.
Zielkonflikt
Ein Ziel erschwert die Erreichung eines anderen.
Praxisbeispiel / Situation
Eine neue Sicherheitslösung schützt Kundendaten besser, erhöht aber Kosten und Bedienungsaufwand. Das Unternehmen muss zwischen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Benutzerfreundlichkeit abwägen.
- Ökonomische, soziale und ökologische Ziele unterscheiden.
- Unternehmen, Betrieb und Firma sind keine vollständigen Synonyme.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Grundlagen zu Kaufleuten, Firma, Handelsregister und Handelsgeschäften.
www.gesetze-im-internet.deBegriffe zu Unternehmen, Betrieb, Firma und Unternehmenszielen.
www.bpb.deRegionale IHK-Seiten bieten Merkblätter zu Unternehmensführung, Planung und Kennzahlen.
www.ihk.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
13. Rechtsformen
Warum ist dieses Thema wichtig?
Die Rechtsform bestimmt, wie ein Unternehmen organisiert wird, wer Entscheidungen trifft und wer für Schulden haftet. Sie beeinflusst deshalb sowohl das Risiko der Gründer als auch Finanzierung und Außenwirkung.
Herleitung und Zusammenhang
Personengesellschaften sind häufig einfacher zu gründen, können aber persönliche Haftung mit sich bringen. Kapitalgesellschaften trennen stärker zwischen Privatvermögen und Gesellschaftsvermögen, verlangen dafür jedoch mehr Kapital und Formalitäten.
Wichtige Begriffe
Einzelunternehmen
Eine Person führt das Unternehmen und haftet grundsätzlich persönlich.
GbR
Mindestens zwei Personen verfolgen einen gemeinsamen Zweck und tragen persönliche Haftungsrisiken.
GmbH
Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit; Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen.
UG
Kapitalgesellschaft mit geringem möglichen Startkapital und Pflicht zur Rücklagenbildung.
AG
Kapitalgesellschaft mit Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung.
Praxisbeispiel / Situation
Drei IT-Fachkräfte möchten gemeinsam gründen und ihr Privatvermögen schützen. Eine GmbH oder UG kann dafür geeigneter sein als eine GbR, verursacht aber höhere formale Anforderungen.
- Beschränkte Haftung bedeutet nicht, dass persönliche Haftung immer ausgeschlossen ist.
- Rechtsformwahl beeinflusst Haftung, Kapitalbedarf und Leitung.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Ausgangspunkt des Rechts der GbR; weitere Regelungen folgen in den §§ 706 ff.
www.gesetze-im-internet.deRechtsgrundlage für GmbH und UG; besonders § 5a zur UG.
www.gesetze-im-internet.deRechtsgrundlage der AG und ihrer Organe.
www.gesetze-im-internet.deVergleich von Rechtsformen und praxisnahe Gründungsinformationen.
www.existenzgruendungsportal.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
14. Soziale Marktwirtschaft und Konjunktur
Warum ist dieses Thema wichtig?
Eine Volkswirtschaft muss entscheiden, wie Preise entstehen, wie Unternehmen handeln dürfen und wie soziale Sicherheit gewährleistet wird. Die soziale Marktwirtschaft verbindet Wettbewerb mit staatlichen Regeln und sozialem Ausgleich.
Herleitung und Zusammenhang
Wirtschaftliche Aktivität verläuft nicht gleichmäßig. Phasen von Wachstum und hoher Auslastung wechseln sich mit Abschwung und Rezession ab. Inflation und Reallohn zeigen, wie sich Preisentwicklung auf Kaufkraft auswirkt.
Wichtige Begriffe
Soziale Marktwirtschaft
Verbindet marktwirtschaftlichen Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.
Konjunktur
Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität.
Inflation
Anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus.
Deflation
Anhaltender Rückgang des allgemeinen Preisniveaus.
Reallohn
Lohn unter Berücksichtigung der Preisentwicklung.
Praxisbeispiel / Situation
Steigt der Nominallohn um 3 Prozent, während das allgemeine Preisniveau um 5 Prozent steigt, kann sich der Beschäftigte trotz höherem Geldbetrag real weniger leisten.
- Inflation bedeutet nicht, dass alle Preise gleich stark steigen.
- Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession unterscheiden.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Definitionen zu sozialer Marktwirtschaft, Konjunktur, Inflation und Reallohn.
www.bpb.deAnschauliche Erklärung von Inflation, Kaufkraft und Preisstabilität.
www.bundesbank.deAktuelle amtliche Daten zur Preisentwicklung und Inflation.
www.destatis.deAmtliche Daten und Erläuterungen zu BIP und Konjunktur.
www.destatis.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.
15. Nachhaltigkeit, Green IT und Globalisierung
Warum ist dieses Thema wichtig?
IT-Systeme verbrauchen Energie, benötigen Rohstoffe und verursachen Kosten über viele Jahre. Nachhaltige Entscheidungen berücksichtigen deshalb nicht nur den Kaufpreis, sondern den gesamten Lebenszyklus.
Herleitung und Zusammenhang
Nachhaltigkeit verbindet ökologische, ökonomische und soziale Ziele. Green IT versucht, Energieverbrauch und Ressourcenbedarf zu senken. Globalisierung erweitert Beschaffungs- und Absatzmöglichkeiten, schafft aber auch neue Abhängigkeiten.
Wichtige Begriffe
Nachhaltigkeit
Heutige Bedürfnisse erfüllen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen unangemessen einzuschränken.
Green IT
Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung durch Informations- und Kommunikationstechnik.
Lebenszykluskosten
Gesamtkosten von Anschaffung über Betrieb und Wartung bis zur Entsorgung.
Rebound-Effekt
Effizienzgewinne werden teilweise durch stärkere Nutzung wieder aufgehoben.
Globalisierung
Zunehmende weltweite Verflechtung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Praxisbeispiel / Situation
Ein günstiger Server ist in der Anschaffung attraktiv, verbraucht jedoch mehr Strom und fällt häufiger aus. Über die gesamte Nutzungsdauer kann er dadurch teurer und ökologisch ungünstiger sein.
- Nachhaltigkeit hat ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen.
- Der niedrigste Kaufpreis ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Energie- und Ressourceneffizienz von Hardware, Software, Netzen und Rechenzentren.
www.umweltbundesamt.deErklärung und Hilfen zur Betrachtung aller Kosten über die Nutzungsdauer.
www.umweltbundesamt.deEinfluss von Software auf Energieverbrauch und Hardwarelebensdauer.
www.umweltbundesamt.deHintergrundinformationen zu Chancen, Risiken und weltweiten Verflechtungen.
www.bpb.deHinweis: Gesetzestexte und aktuelle Werte können sich ändern. Für Unterricht und Prüfung sollte immer die aktuell aufgerufene Fassung beziehungsweise das angegebene Bezugsjahr verwendet werden.